Ein Klarna-Konto löschst du nicht mit einem einzigen Klick, aber viel Aufwand ist es auch nicht. Hier steht, wie du Account und Daten entfernst, was vorher erledigt sein muss und welche Alternativen es gibt, wenn du Klarna nur seltener nutzen willst.
Klarna löscht ein Konto erst, wenn nichts mehr offen ist. Prüfe also zuerst in der Klarna-App oder im Web-Login, ob noch Rechnungen, Raten oder Rückgaben laufen. Offene Beträge bezahlst du normal zu Ende; laufende Retouren wartest du ab. Erst dann kann die Löschung durchgehen.
Nach dem Antrag bestätigt Klarna die Löschung per E-Mail. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten (z. B. für Rechnungsdaten) bleiben davon unberührt — diese Daten werden gesperrt und nach Ablauf der Frist gelöscht.
Ein Klarna-Konto kostet nichts, solange du es nicht nutzt. Wenn dich nur die Erinnerungs-Mails stören, reicht es oft, die Marketing-Einwilligung in den Einstellungen zu widerrufen. Willst du Klarna später wieder nutzen, legst du beim nächsten Kauf ohnehin automatisch ein neues Profil an — die Bonitätsprüfung läuft dann erneut.
Nach der Löschung entfernt Klarna dein Profil und die Login-Daten. Zahlungs- und Rechnungsdaten muss Klarna aus handels- und steuerrechtlichen Gründen bis zu 10 Jahre aufbewahren — sie werden aber gesperrt und nicht mehr aktiv genutzt. Einträge bei Auskunfteien (z. B. SCHUFA) verschwinden nicht automatisch: negative Merkmale bleiben nach den üblichen Löschfristen der Auskunftei bestehen.
Ja, sofern keine Rechnungen, Raten oder Rückgaben mehr offen sind. Die Löschung beantragst du in der App unter Datenschutz oder per Anfrage im Klarna-Hilfe-Center; die Bestätigung kommt per E-Mail.
Offene Zahlungen bleiben bestehen und müssen beglichen werden — die Löschung entbindet nicht von bestehenden Verträgen. Klarna löscht das Konto erst, wenn alles bezahlt ist.
Nein. Bereits gemeldete Merkmale bei Auskunfteien folgen deren eigenen Löschfristen. Die Kontolöschung bei Klarna entfernt nur die Daten bei Klarna selbst.